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Den deutschen Primärenergieverbrauch des Jahres 2007 deckten zu 6,7 Prozent erneuerbare Energien. Ihr Anteil am Endenergieverbrauch liegt mit 8,6 Prozent deutlich höher, da die Nutzung erneuerbarer Energien im Verhältnis geringere Übertragungsverluste mit sich bringt.
Der Endenergieanteil der erneuerbaren Energien in Deutschland ist auch im Jahr 2007 weiter angewachsen. So wurden 14,2 Prozent des Strom, 6,6 Prozent der Wärme und 7,4 Prozent des Kraftstoffs bereitgestellt.
Mit 69 Prozent leistet Biomasse den größten Beitrag zur Endenergie aus regenerativen Quellen. Vor allem zum Heizen wird sie genutzt. 93 Prozent der regenerativen Wärme kommt aus Biomasse, vor allem Holz. Während bei der Stromerzeugung die Windkraft eindeutig dominiert, wurde 2007 erstmals mehr Strom aus Biomasse als aus Wasserkraft bereitgestellt. Im Kraftstoffsektor ist die Biomasse derzeit die einzige regenerative Quelle.
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Bioenergie leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn Biomasse gibt bei der Nutzung nur die Menge Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre wieder ab, die die Pflanzen aus der Atmosphäre entnommen haben, um wachsen zu können.
Durch die Nutzung erneuerbarer Energien konnten die CO2-Emissionen 2007 um 115 Mio. t reduziert werden, davon allein rund 55 Mio. t (47%) durch die Nutzung von Bioenergie.
Die Bioenergie sorgte 2007 unter den erneuerbaren Energien mit 41 Prozent für den größten Umsatz. Über 10 Mrd. Euro wurden aus der Errichtung von Bioenergieanlagen und aus ihrem Betrieb erzielt. Der Gesamtumsatz aus erneuerbaren Energien betrug 2007 etwa 25 Mrd. Euro.
249.000 Menschen waren 2007 im Bereich der erneuerbare Energien beschäftigt. 39 Prozent davon oder 98.000 entfielen auf die Bioenergie-Branche.